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BS-h-03

 

Aus  der wechselvollen Geschichte des thüringischen Dorfes

TEIL III                                Vogelsberg

Im Jahre 1421 wird berichtet, daß Vogelsberg Stadtgerechtigkeit hatte oder zumindest der Sitz einer Vogtei war. Gemeinsam mit 8 Dörfern machte Vogelsberg einen Dingstuhl aus. Der Sitz des Gerichtes war hier.

Die Ortsflur von Vogelsberg erhielt einen großen Zuwachs durch die Fluren der Wüstungen Stöllborn und Pissendorf. 3 km südwestlich von Vogelsberg liegt Stöllborn. Noch im Jahre 1397 als "gangbares" Dorf bezeichnet, wurde die Siedlung in dem Bruderkrieg (1446 - 1451) zwischen Friedrich II. und Herzog II. verwüstet. Die Überreste dieses Ortes, ein Kellergewölbe und eine Quelle, sind heute ein beliebter Platz zum Verweilen. Pissendorf war eine Siedlung, die 1,5 km nördlich von Vogelsberg lag, hinter dem Klausberg. In einem Erbbuch aus dem Jahre 1421 wird es bereits als verwüstet bezeichnet.

Der 29. Mai 1613 ist ein Gedenktag traurigster Bedeutung für unser Dorf. Der Schauplatz eines furchtbaren Unwetters, der Thüringer Sintflut, erstreckte sich von Mühlhausen, Langensalza und Artern im Norden bis nach Stadtilm und Ichtershausen im Süden, von Erfurt und Gotha im Westen bis nach Naumburg im Osten. Schwere Gewitter mit darauf folgendem Hochwasser richteten große Schäden an.

Bei einem großen Brand im Jahre 1635 wurden 204 Gebäude vernichtet, darunter auch der Gasthof. Auf diese Stelle baute damals die Familie König ihr Haus. Heute gehört dieses mehr als 300-jährige und damit älteste Gebäude der Familie Braun.
 

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